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Expeditionen ins Reich männlicher Sexualität
Männliche Sexualität gilt - zumindest im Vergleich zur weiblichen - als einfach gestrickt. Die Autoren räumen mit diesem bis in Fachkreise hinein verbreiteten Vorurteil gründlich auf.
Nach einem kurzen Blick auf die gängigen Männerbilder und -klischees führen 15 berührende und intime Gespräche von Mann zu Mann in die Vielfalt und den Reichtum männlicher Sexualität. Mutig, verletzlich, nachdenklich und provokant offenbaren sich hier Männer, die sich weit über die Grenzen klassischer Männlichkeit hinausgewagt haben, jeder auf seine eigene Weise.
Die individuellen Erfahrungen werden in Gedankensplittern aufgegriffen und zu überraschenden Thesen verdichtet. Ein Buch, das neues Licht auf das unterschätzte Potenzial männlicher Sexualität wirft und zu lustvollen eigenen Entdeckungsreisen anregt. Darüber hinaus ein engagierter Beitrag zur Geschlechterdebatte und ein aufrüttelnder Forschungsauftrag an die Sexualwissenschaft.
Kamphausen - Taschenbuch - 306 Seiten
Vorwort von Prof. Dr. Ulrich Clement - Institut für Sexualtherapie Heidelberg
In der Sexualtherapie brachte das letzte Jahrzehnt einen Boom an Fachliteratur über die weibliche Sexualität: empirische Studien, diagnostische Neufassungen sexueller Störungen und interessante therapeutische Perspektiven. Männliche Sexualität: Fehlanzeige. Mit Viagra schien alles gesagt zu sein. Erektion gut – alles gut.So klingt der Subtext der stark urologisch akzentuierten „sexual medicine“, die mit der neu erfundenen Wortmarke „erektile Dysfunktion“ das Feld übernahm und einen beachtlichen Output an Forschungsergebnissen vorwies, und das auf durchaus anspruchsvollem Niveau. Das Flaggschiff „Journal of Sexual Medicine“ hat sich in wenigen Jahren mit einem beachtlichen Impact-Faktor Respekt im medizinischen Establishment verschafft.
Zum psychologischen Verständnis männlicher Sexualität hat dieser Forschungszweig freilich kein bisschen beigetragen. Das ist allerdings nicht den Urologen und anderen körpermedizinischen Disziplinen anzulasten. Die bleiben auf heimischem Feld und sind nützlich in dem, was sie können: messen, diagnostizieren, operieren, Medikamente entwickeln. Den Mangel haben die Sozialwissenschaften, die Psychologie, die Psychotherapie und die Soziologie zu verantworten. Als ob sie vor dem Siegeszug der handlungsorientierten Medizin kapituliert hätten. Und als ob sie dem trostlosen Mythos anhingen, dass männliche Sexualität so simpel sei, dass es sich eh nicht lohne, sich näher damit zu befassen.
Saleem Matthias Riek und Rainer Salm haben deshalb unverstellt freie Bahn. Die nutzen sie, theoretisch wie praktisch. Sie ziehen ihre Linie in einem angenehmen Duktus, der engagiert, aber nicht missionarisch ist. Weg von der versteinerten Männer-sind-einfach-These zu einem subtilen Zugang zu den Verletzlichkeiten, aber ebenso dem Stolz, der Beweglichkeit und dem Mut von Männern, deren Geschichten in differenzierten und einfühlsamen Interviews vorgestellt werden. Von Männern, die unterwegs sind und aus den unterschiedlichen Brüchen ihrer Männlichkeits-Biographien etwas entwickelt haben.
Freilich sind das sehr spezielle Männer. Emotional zugänglich, von Tantra beeinflusst, eher eine Selbstreflexions-Avantgarde. Repräsentativ sind sie sicher nicht, aber das ist weniger entscheidend als dass die Interviews zeigen: Dieses Potenzial hat männliche Sexualität – wenn man nur genauer hinschaut.
Eine Stärke dieses Buches ist die Verbindung von Fallgeschichten und Thesen, die sich plausibel ergänzen. Den Fällen schließen sich die zehn Thesen zur männlichen Sexualität ebenso gut an wie die Fragen zur sexuellen Selbsterforschung. Dabei hat das Ganze eine angenehme Frische und Leichtigkeit, nichts von der melancholischen Betroffenheit mancher Männer-Bücher.
Immer noch gilt unter Sexualtherapeuten das gute, aber mittlerweile in die Jahre gekommene Buch des Kaliforniers Bernie Zilbergeld zur Therapie der männlichen Sexualität als erste Wahl. Seine Konzepte aus den 1970er Jahren könnten eine Nachfolge vertragen. „Lustvoll Mann sein“ ist dafür ein vielversprechender Kandidat. Klug, nachdenklich, klar. Geschrieben mit einem liebevollen Blick auf die Männer, ohne dass ein Hauch von Testosteron fehlt. Ein frisches Buch!
Zehn Thesen zur männlichen Sexualität
Bei aller Unterschiedlichkeit individueller Erfahrung tauchten manche Themen in unseren Recherchen immer wieder auf. Sie verweisen auf typische Ansatzpunkte zur Entfaltung unseres Liebeslebens. Wir haben aus den intimen Gesprächen und eigenen Erfahrungen zehn Thesen abgeleitet, die wir zur Diskussion stellen.
1. Je mehr Neugier wir Männer uns zugestehen, desto weniger Krisen sind nötig, um uns für neue Horizonte zu öffnen. Für viele Männer ist eine Krise der Ausgangspunkt ihrer Entdeckungsreise, sei es Trennung, Krankheit, schmerzlicher Verlust oder schleichende Unzufriedenheit. Neugier und Entdeckungsfreude können Krisen entbehrlich machen, sie lassen uns Risiken eingehen, so wie jedes Kind ständig Neues riskiert.
2. Liebe und Beziehung sind Männern genauso wichtig wie das unmittelbare sexuelle Erleben. Dass Männer Sex über Liebe stellen, ist ein Mythos. Männer favorisieren jedoch unterschiedliche Beziehungsformen – von lebenslanger Treue bis zu spontanen Begegnungen gibt es ein weites Spektrum möglicher Vorlieben. Wenn Männer darauf hoffen oder gar erlebt haben, dass es sich lohnt, sind sie auch zu herausfordernder Beziehungsarbeit auf Augenhöhe bereit.
3. Auch Männer sind fähig, vielfältige Formen von Lust und Orgasmus zu erleben. Die Ejakulation als Schlussakkord jeder sexuellen Begegnung ist nicht mehr selbstverständlich und auch nicht von allen Männer erwünscht. Es ist allerdings nicht einfach, unterschiedliche Qualitäten von Lust und Befriedigung zu beschreiben. Wir brauchen dafür noch eine angemessene Sprache.
4. Männer haben vielschichtige Gefühle und sind zu tiefem emotionalem Erleben fähig. Allerdings wurde vielen Männern schon in der Kindheit das Fühlen abtrainiert. Die Wiederentdeckung der Innenwelt kann ein langwieriger und zuweilen schmerzhafter Prozess sein. Sexuelle Erfüllung und das bewusste Spüren der eigenen Gefühle liegen nahe beieinander. Die Aussicht auf tiefer erfüllenden Sex kann Männer zum Risiko größerer emotionaler Öffnung motivieren.
5. Männer sind es kaum gewohnt, sich selbst zu lieben. An die Stelle von Selbstliebe treten Selbstsucht, Sexsucht oder die Abwertung anderer. Sich mit innerer und äußerer Abwertung auseinanderzusetzen, mit der Geringschätzung eigener Körperlichkeit, mit der Unterdrückung der eigenen Gefühle, mit der vielfältigen Abwertung von Mannsein, all das kann helfen, Selbstliebe zu entwickeln und unabhängiger von Anpassung zu werden. Selbstbefriedigung kann zum Ausdruck wirklicher Selbstliebe werden.
6. Homophobie – die verdeckte Angst vor dem Schwulsein – beißt sich mit einem entspannten Verhältnis zur eigenen Sexualität. Auch Männer, die Frauen begehren, können erotischen Erfahrungen mit anderen Männern etwas abgewinnen, wenn sie bereit sind, sich ihrer Angst zu stellen. Die Kategorien hetero-, homo- oder bisexuell werden der inneren Vielfalt an Erlebnismöglichkeiten nicht gerecht.
7. Männer tragen sogenannt „männliche“ wie „weibliche“ Seiten in sich. Sexuelle Befriedigung hängt eng mit einer gelungenen Gestaltung innerer Polaritäten zusammen. Diese Polarität wird von Männern unterschiedlich erlebt, das Spektrum an Vorlieben reicht von aggressivem Sex über die Lust an der Initiative bis zum empfänglichen, stillen Verweilen ineinander oder gar zum Wunsch, selbst penetriert zu werden.
8. Männer sind bereit, sich sexuell fortzubilden, wenn sie sich etwas davon versprechen. Viele haben kaum Ahnung, welche Möglichkeiten der Weiterbildung es überhaupt gibt. Liebesschulen finden sich eher in gesellschaftlichen Nischen. Oft sind große Scham- und Schuldgefühle zu überwinden, bis Männer sich tatsächlich Hilfe holen oder entsprechende Seminare und Trainings besuchen.
9. Die Frage nach dem richtigen Mann verliert an Bedeutung. Je mehr Männer ihr inneres Erleben und ihre Sexualität neugierig erkunden und je mehr Akzeptanz sie sich selbst entgegenbringen, desto weniger müssen sie sich beweisen. Es braucht Mut, zum individuellen Mannsein zu stehen, besonders wenn Kollegen, Freunde oder die Partnerin etwas anderes erwarten.
10. Die erotisch-sexuellen Vorlieben von Männern sind unterschiedlich. Diese letzte These ist einerseits banal, andererseits noch nicht im kollektiven Bewusstsein verankert. Der eine liebt das unverbindliche erotische Spiel, der andere öffnet sich erst in einer verbindlichen intimen Beziehung. Mancher verbindet Sex mit Kinderwunsch, ein anderer liebt es, über Grenzen zu gehen und Tabus zu brechen, und wieder andere fühlen sich am tiefsten von der spirituellen Dimension im Sex berührt. Wir können versuchen, Erklärungen für diese Unterschiede zu finden, müssen das aber nicht. Wir können sie einfach als Ausdruck der Fülle Lebens betrachten, zu der wir Männer wesentlich beitragen.
Rezensionen zu „Lustvoll Mann sein“
Empfehlung für alle Sexual- und Paartherapeuten
Ich habe dieses Werk gelesen (…), weil mensch sehr schnell mitbekommt, dass in diesem Buch nicht dem westlichen Wissenschaftobjektiv gefrönt, sondern nach den verschütteten Resten einer erotischen Spiritualität gesucht wird (…)
Welche Einsichten schenkt uns dieses Buch im Gegensatz zu kalten empirischen Studien oder gar zu Ratgeberbüchern für Männer? Zum Einen, dass unserer westlichen Sexualität das Spirituelle noch nicht ganz ausgetrieben worden ist (…)
Ich empfehle allen Sexual- und Paartherapeuten aller Geschlechter die Lektüre dieses Buches. (…) (Prof. Dr. Volkmar Sigusch, Zeitschrift für Sexualforschung, September 2015) Die vollständige Rezension ist für Abonnenten der ZfS online abrufbar.
Endlich wieder ein „richtiges“ Männerbuch
Nachdem mein Bernie Zilbergeld-Buch schon lange weg ist (verborgt oder bei irgendeinem Umzug verschwunden) und fünfundzwanzig Jahre nach Volker Elis Pilgrim gibt es jetzt also endlich wieder ein „richtiges“ Männerbuch, dazu noch ganz und gar fokussiert auf die männliche Lust. Heißa! (Till Kurbjuweit, September 2016)
Die vollständige Rezension: www.liebe-beziehung-ego.de
Eine echte Erweiterung des Horizonts
Der Titel des Buches »Lustvoll Mann Sein« von Saleem Matthias Riek und Rainer Salm klingt verheißungsvoll, das satt in rot gesetzte »Lustvoll« auf dem Cover wirkt einladend – und das ist gut so. Denn dieses Buch bietet etwas, das in der Flut der Psychobücher rar ist: eine echte Erweiterung des Horizonts.
Kein Ratgeber im schlichten Sinne, keine ultimativen Tipps zur glückenden sexuellen Selbstverwirklichung für alle Männer oder gar »den« Mann. Das Buch ist vielmehr, wie es der Untertitel »Expeditionen ins Reich männlicher Sexualität« andeutet, eine Reise ins Ungewisse, in eine Welt ungeahnter Vielfalt. (Gabriele Michel im Oktober 2015)
Die vollständige Rezension: www.maennerwege.de
Weitestgehend unerforschtes Land
„Bist du ein normaler Mann?“ Mit dieser Frage beginnt jedes der Interviews im Buch. Davon ausgehend entwickeln sich Gespräche, die einfühlsam und nachdenklich eine intime und verletzliche Seite der Männer berühren. Es ist eine aufregende Entdeckungsreise, die zeigt, wie verschieden und vielseitig die männliche Sexualität sein kann. Das Buch vermittelt eine Ahnung davon, wie groß dieses für viele Männer wohl weitestgehend unerforschte Land ist. (Steven Sello am 22.10.2015) Die vollständige Rezension: www.maennerzeitung.ch (als Print erschienen bei Tattva Viveka)
Endlich eine Würdigung männlicher Sexualität
Beim Lesen dieser Schatzgrube von wahrhaftigen, authentischen und berührenden Interviews von Männern mit Männern für Männer (und Frauen!) ist mir das Herz aufgegangen. Endlich mal ein Buch, das die männliche Sexualität würdigt als facettenreiches, vielstimmiges und nuancenreiches Erleben und das endgültig Schluss macht mit den Vorurteilen vom dauergeilen Macho und betulichen Softie. (…) Die wichtigste Botschaft dieses Buches: Vergesst die Fixierungen! Männliche Sexualität ist genau so vielfältig, erfüllend und verwirrend wie weibliche Sexualität.
(Oliver Bartsch am 9.7.2015) Die vollständige Rezension: www.connection.de
Anregung zum Nachdenken über die eigene Sexualität
Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert. Leicht und locker geschrieben liest es sich schnell und flüssig. Auch wenn es schwierig ist, mehr als zwei oder drei Interviews am Stück zu lesen, da diese oft sehr tiefgründig, manchmal auch schwer verdaulich sind, aber immer zum Nachdenken anregen. (…)
Mich selbst hat das Buch zum Nachdenken angeregt. Zum einen über die Interviews, aber auch über meine eigene Sexualität. Fühle ich mich wohl mit meiner Sexualität? Ist da noch mehr, was darauf wartet, entdeckt zu werden? Auch für Frauen dürfte die Lektüre interessant sein. Denn das Buch zeigt einmal mehr, dass wir Männer nicht immer nur das Eine wollen und keinesfalls so einfach gestrickt sind, wie es gemeinhin behauptet wird. (Sascha A. 6.5.2015)
Die vollständige Rezension: www.erosa.de
Nicht irgendwelchen Idealen nachjagen
Ich genieße lebendige Bücher wie dieses – schaue durch sie in ein Kaleidoskop unterschiedlicher Perspektiven und Erfahrungen. Sie sind für mich gleichermaßen bereichernd wie berührend. Ich erfahre einmal mehr, dass ich nicht weiter irgendwelchen Idealen des Mannseins nachzujagen brauche. Ich darf und kann alle Facetten meiner Männlichkeit in mir entdecken – sehr gerne auch mit meiner Partnerin.
Danke Saleem Matthias Riek und Rainer Salm. Ich werde dieses Buch mitnehmen in meine Männergruppe, meinen Freundinnen und Freunden empfehlen – in meine Arbeit als Business-Coach integrieren. (Tom Müller, 31.3.2015)
Die vollständige Rezension: www.newslichter.de
Eine wahre Fundgrube an Anregungen für ehrlichen Austausch
Dieses Buch hat mich begeistert! Ich lege es jedem Mann, der auf der Suche nach Männlichkeit oder im Zweifel mit seinem Mann-Sein ist, wärmstens ans Herz! Gerade die 15 Interviews stellen eine unermessliche Horizonterweiterung dar, die für viele Männergruppen eine wahre Fundgrube an Anregungen für wirklichen und ehrlichen Austausch birgt. (Klaus Peill, 10. März 2015)
Die vollständige Rezension: www.unrasiert-magazin.de
Brücke in ein Land, über das wenig gesprochen wird
Mann-Sein geht offensichtlich auch anders … Es eröffnet ein ganz anderes Bild männlicher Lust und männlichen Begehrens als jenes stereotyp wiederholte Klischee des schwanzgesteuerten Rein-Raus-Mannes.
Nein, diese in Interviews portraitierten Männer sind AUCH langsam und zurückhaltend in der Begegnung mit dem Weiblichen, sie sind AUCH empfänglich fürs Empfangen, manchmal AUCH verklemmt und eigenartig und schnell und heftig – sie sind alles DAS. Und vermutlich noch viel mehr.
… dieses empfehlenswerte Buch (…) ist wie eine Brücke in ein Land, über das wenig bis gar nicht gesprochen wird. Auf einschlägigen Karten ist es ohnehin nicht verzeichnet… (Robert Heeß, 15.9.2015) Die vollständige Rezension: www.liebeskummer24.com
Sehr bedenkenswert für jeden, der Männerarbeit macht
Riek und Salm regen an, die männliche Sexualität – jenseits aller Orgasmus-Fixierung – nicht defizitär zu bewerten, sondern als einen reichen und bunten Schatz zu betrachten.
Sie legen den Finger in die Wunde unserer Kultur, die die Abwertung von Männern und ihrer Lust als Common Sense ansieht und gedankenlos immer weiter treibt. (…)
Was mir persönlich sehr gut gefällt, ist der Gedanke, dass ein einseitiger Blick auf Männlichkeit – egal ob biologisch, evolutionsbiologisch, sozial, tiefenpsychologisch oder spirituell – schnell dazu führt, sich als sexueller Mann unnötig einzuschränken. Sehr bedenkenswert für jeden, der Männerarbeit macht oder in Anspruch nimmt. (Harald Berenfänger, 19. März 2015)
Die vollständige Rezension und ein Interview mit Saleem M. Riek finden Sie hier: www.berenfaenger.com
Eine Gradwanderung, die gut gelungen ist
„Besonders anschaulich fand ich das Kapitel „Was will der Mann – Kontinente auf dem Planeten Sex.“ Ich finde auch die grafische Darstellung eine gelungene Hilfestellung für Eigenreflexion, Beratung und Therapie. Übrigens nicht nur für Männer, sondern auch für uns Frauen.
Sehr anregend auch die Fragen zur sexuellen Selbsterforschung, eine schöne Anleitung, mal über sich selbst nachzudenken und vielleicht vielmehr neue Fragen als Antworten zu finden.
Alles in allem ein gelungenes Buch, das versucht Erleben und Theoretisches Denken zu verbinden. Eine Gradwanderung, die gut gelungen ist.“ (Christiane Jurgelucks, Juli 2015) Die vollständige Rezension: christiane-jurgelucks.de
Wer schaut nicht gern durch das Schlüsselloch?
Es soll eine Anregung sein – für Männer! Männer, die ihre Sexualität, ihre Beziehungen und ihr Mannsein erfüllend gestalten wollen. (…) Für Frauen kann dieses Buch dennoch interessant sein, da es sich um intime Gespräche unter Männern handelt – wer schaut nicht gern durch das Schlüsselloch in die Welt des anderen Geschlechts? Für „Lustvoll Mann sein“ sollten Sie also Neugier mitbringen. Neugier für die ehrlichen Aussagen, die die Männer offenbaren und Neugier für Ihre eigenen Reaktionen auf diese Direktheit.
Die vollständige Rezension vom 12.11.2015: www.fem.com
Den eigenen sexuellen Weg finden
In ausführlichen und ehrlichen Interviews erzählen hier Männer jeglicher Couleur, wie sie ihren eigenen sexuellen Weg gefunden haben. Auch hier geht es darum zu lernen, was die eigenen Bedürfnisse sind und wie man sie seiner Partnerin gegenüber artikuliert und wie man dann mit de
n Konflikten umgeht, die so entstehen.
Ich war sehr angetan von dem Buch, auch wenn es sich bei den Interviewten eher nicht um die typischen SM-Männer handelt. Aber sich selbst als normale Männer sehen sich die Wenigsten. Aber was ist bitte ein normaler Mann? (Matthias am 13.7.2015)
Die vollständige Rezension www.schlagzeilen.com
Wenn beide Geschlechter sich freimachen vom Druck…
„Was bedeutet es, heutzutage ein Mann zu sein? Medien quellen über mit Ratschlägen, wie er zu sein hat, der wahre Mann: Klar, gradlinig – und bitte auch empathisch. Gleichzeitig steht er unter dem Generalverdacht, immer nur „das Eine“ zu wollen. Als sei männliche Sexualität grundsätzlich einfach gestrickt, ein bloßer Ausdruck triebhaften Verlangens. Prof. Dr. Ulrich Clement spricht im Vorwort von einem „trostlosen Mythos“.
Saleem Matthias Riek und Rainer Salm widerlegen diesen mit ihrem gerade im Verlag J.Kamphausen erschienen Buch „Lustvoll Mann sein“ und stellen sowohl Klischees als auch Ideale mutig auf den Prüfstand. An deren Stelle tritt Vielfalt, die im Zusammenspiel männlicher und weiblicher Qualitäten entstehen kann, wenn beide Geschlechter sich freimachen vom Druck, einem der beiden Pole gerecht werden zu müssen.“
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: www.presseportal.de
Entwaffnend offene Männer
Die Männer in dem erfrischenden neuen Buch von Saleem Matthias Riek und Rainer Salm haben den Druck, den Frust, die Last ihrer Sexualität irgendwann hinter sich lassen können. In intimen Interviews von Mann zu Mann sprechen sie von ihren mitunter verworrenen Wegen in, durch, um und schließlich zu ihrer eigenen lustvollen Sexualität. Der Leser ist Zaungast, Mitreisender, Co-Interviewer der entwaffnend offenen Männer auf deren ‚Expedition ins Reich männlicher Sexualität‘ (Holger Kipp, 23.5.2015)